• Wiesbadener Fossilienhändler verkauft Branchiosaurier

    BranchiosaurierOtto

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Der „Fossilienhandel Otto“ in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden präsentiert in seinem Online-Shop mit der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net die vermutlich größte Auswahl von kleinen Branchiosauriern aus der frühen Permzeit (Rotliegendzeit) vor etwa 290 bis 270 Millionen Jahren an.

    Dabei handelt es sich meistens um Branchiosaurier der Art Apateon pedestris aus Odernheim am Glan und anderen Fundorten aus der Pfalz. Neufunde von diesen Fossilien gibt es nicht mehr, weil in Rheinland-Pfalz seit 1986 das Suchen und Bergen von Fossilien verboten ist.

    Die beim „Fossilienhandel Otto“ angebotenen Branchiosaurier sind meistens fingerlang und erreichen weniger als zehn Zentimeter Gesamtlänge. An diesen kleinen Sauriern sind teilweise interessante Details zu erkennen wie Kiemenbündel, Zähne, Wirbelsäule, Beine, Finger, Schwanz und Hautschatten.

    Apateon pedestris gehört zur Gruppe der Branchiosaurier. Diese Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

    Die preiswertesten Branchiosaurier kosten 29 Euro, die teuersten 159 Euro. Ein Prachtstück ist eine Platte mit drei Branchiosauriern.

    Im Online-Shop des „Fossilienhandels Otto“ werden auch Bernsteine, fossile Pflanzen, Wirbellose und Wirbeltiere (Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere und Vögel) angeboten.

  • Was der Wiesbadener Autor Ernst Probst über Affenmenschen sagt

    Video "Yeti Filmed in Poland" von "morningstarrtv
    " über angebliche Sichtung eines Affenmenschen in Polen bei "Youtube"
    http://www.youtube.com/watch?v=QzSY2r993Mw&feature=player_embedded

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    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der unter anderem das Taschenbuch „Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti“ geschrieben hat

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    Frage: Herr Probst, warum haben Sie ein Buch über „Affenmenschen“ geschrieben?

    Antwort: Mich interessieren außer ausgestorbenen Tieren wie beispielsweise Dinosauriern, Flugsauriern, Meeressauriern, Urvögeln, Mammuts, Höhlenlöwen, Säbelzahnkatzen, Höhlenbären und Menschenaffen auch Fabelwesen wie Riesen, Drachen, Einhörner und Seeungeheuer sowie so genannte Kryptiden wie Nessie, Bigfoot und Yeti. Kryptiden sind Lebewesen, deren Existenz von Kryptozoologen vermutet wird, aber nicht bewiesen ist.

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    Frage: Glauben Sie an die Existenz von Affenmenschen?

    Antwort: Ich glaube nicht, dass irgendwo in einem versteckten Winkel der Erde Affenmenschen wie Bigfoot, Yeti oder andere ihr Leben fristen. Aber ich kann nicht ausschließen, dass irgendwann auf unserem Planeten ein bisher unbekannter Halbaffe, Affe oder Menschenaffe entdeckt wird. Eine Boulevardzeitung hat zwar behauptet, ich sei der Meinung, dass es sich beim Affenmenschen um eine aus der Urzeit stammende Affenart handeln könnte, von der bekannt sei, dass sie eine Größe von drei Metern erreichen konnte. Aber ich habe in Wirklichkeit etwas ganz anderes gesagt. Nämlich, dass in der Urzeit in Asien ein riesiger Menschenaffe namens Gigantopithecus gelebt hat, der eine Höhe von zwei bis zu drei Metern erreicht haben soll. Manche Kryptozoologen vermuten, dass bestimmte Affenmenschen Nachfahren dieses Gigantopithecus seien. Ich selbst glaube dies aber nicht.

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    Frage: Wo hat man angeblich Affenmenschen gesichtet?

    Antwort: Angebliche Sichtungen von Affenmenschen wurden aus allen fünf Erdteilen bekannt, vor allem aus Asien (Alma, Chuchunaa, Yeren, Ngoui Rung, Orang Pendek, Yeren,Yeti) und Amerika (Bigfoot, Stink-Affe, De-Loys-Affe), aber auch aus Australien („Böser Geist“ Yeren), Afrika und Europa.

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    Frage: Sind die Beschreibungen von Affenmenschen identisch?

    Antwort: Die Beschreibungen der angeblich beobachteten Affenmenschen sind sehr unterschiedlich. So schwanken die Angaben über die Größe bzw. Höhe der Affenmenschen je nach Form zwischen nur 1,20 Metern („Kurzer Mensch“ Orang Pendek auf Sumatra) bis zu unglaublichen 4,80 Metern (größte Form des Yeti). In der einschlägigen Literatur ist aber auch von kleineren Formen des Yeti mit nur 1, 1,80 oder 2,70 Meter Höhe die Rede. Bigfoot aus Nordamerika soll Schuhgröße 61 erreicht haben. Auch die Verhaltensweisen und Fähigkeiten werden sehr unterschiedlich geschildert. Zum Beispiel: scheu und friedlich wie der kleine Orang Pendek und der „Schneemensch“ Yeti im Himalaja, angriffslustig wie der „Bandit“ Chuchunaa in Sibirien, Yeren in China oder der De-Loys-Affe in Südamerika, fürchterlich stinkend wie der Stink-Affe in Florida, Kleidung tragend wie Chuchunaa in Sibirien oder Feuer machend wie der „Vietnamesische Yeti“ Ngoui Rung. Als Vorfahren werden riesige Menschenaffen („Schneemensch“ Yeti), Frühmenschen (Orang Pendek auf Sumatra) oder Neandertaler („Wilder Mensch“ Alma in der Mongolei) diskutiert. Der Yeti wurde früher sogar phantasievoll als kälteunempfindlicher Ur-Germane gedeutet.

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    Frage: Gibt es etwas, was sie beim Thema Affenmenschen amüsiert?

    Antwort: Ich schmunzle immer wieder darüber, dass Fotos oder Filme, die angeblich Affenmenschen zeigen, so unglaublich unscharf sind. Es ist schon ein wahres Kunststück, mit heutigen modernen Kameras so schlechte Aufnahmen zu machen. Manchmal kommt es vor, das Leser/innen sich über die schlechte Druckqualität von Affenmenschen-Fotos in meinem Affenmenschen-Taschenbuch bitter beklagen und mir diese anlasten. Dazu kann ich nur sagen: Von Lebewesen, die es nicht gibt, kann man keine gestochen scharfen Aufnahmen anfertigen!

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    Frage: Kann man im Internet einen Blick in das Taschenbuch „Affenmenschen“ werfen?

    Antwort: Eine Leseprobe des Taschenbuches „Affenmenschen“ ist bei der „Google Buchsuche“ unter der Adresse http://books.google.de/books?id=7nwMydGpGUkC&printsec=frontcover&dq=Affenmenschen+Probst#v=onepage&q=&f=false im Internet zu finden.

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    Frage: Wo ist Ihr Taschenbuch über „Affenmenschen“ erhältlich?

    Antwort: Das Taschenbuch „Affenmenschen“ ist bei rund 1000 Online-Buchshops erhältlich. Zum Beispiel bei Amazon, Libri, buch.de und bol.de, außerdem in jeder guten Buchhandlung, weil dieser Titel bei den Buchgroßhändlern Libri und KNO gelistet ist. Es wird auch in etlichen ausländischen Buchshops angeboten.

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    Frage: Gibt es noch andere Bücher von Ihnen zu ähnlichen Themen?

    Antwort: Ja, nämlich „Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörnern entstanden“ und „Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster“. Beide sind bei „GRIN“ erschienen und in rund 1000 Online-Buchshops zu haben.

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    Bestellungen des Taschenbuches oder des E-Books „Affenmenschen“ bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter:
    http://www.grin.com/e-book/93660/affenmenschen

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    Taschenbücher von Ernst Probst bei „GRIN“:
    Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
    Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern
    Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
    Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
    Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
    Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
    Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
    Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
    Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

  • Räuberische Bärenhunde in Rheinhessen

    Eppelsheim (rhein-main-nahe-news) – Im Miozän vor rund zehn Millionen Jahren haben am Ufer des Ur-Rheins in Rheinhessen neben Säbelzahntigern und Hyänen auch räuberische Bärenhunde gejagt. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Bei den Bärenhunden (wissenschaftlich Amphicyonidae genannt) handelt es sich um eine ausgestorbene Familie der Hundeartigen Raubtiere. Sie glichen äußerlich einer Mischung aus Bären und Hunden, weswegen man sie als Bärenhunde oder Hundebären bezeichnet.

    Die Form ihres Körpers erinnerte an Bären, die Form ihres Kopfes und die Anordnung ihrer Zähne dagegen an Bären. Diese Raubtiere traten – wie Bären und der Mensch – mit der ganzen Sohle auf (Sohlengänger) anstatt nur mit den Zehen (Zehengänger) wie die meisten Katzen.

    Im Miozän (etwa 23 bis 5 Millionen Jahre) entwickelten sich verschiedene Formen von Bärenhunden vom Allesfresser bis zum hochspezialisierten Fleischfresser. Als bekannteste Gattung der Bärenhunde im Miozän gilt Amphicyon. Sie ist auch aus den etwa zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen nachgewiesen.

    In Deutschland war der Bärenhund Amphicyon im Miozän eines der größten Raubtiere. Männliche Tiere dieser Gattung waren bis zu zwei Meter lang und wogen schätzungsweise bis zu 300 Kilogramm. Amphicyon sah aus wie ein großer Bär, trug aber scharfe Zähne wie ein Wolf. Sein Hals war dick, seine kurzen Beine wirkten gedrungen und der Schwanz sah kräftig aus. Das weiß man aufgrund eines Skelettfundes dieser Gattung aus Südfrankreich.

    Der Bärenhund Amphicyon lebte ähnlich wie ein heutiger Braunbär. Wie Letzterer fraß er Pflanzen (Beeren, Nüsse und andere Früchte) sowie Fleisch. Seine Beutetiere tötete er mit kräftigen Prankenschlägen. Mit seinen großen Muskelansatzstellen am Schädel und seinen kräftigen Reißzähnen konnte Amphicyon vermutlich sogar große Knochen zerbeißen.

    Die aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim bekannte Art Amphicyon eppelsheimensis (früher Amphicyon major eppelsheimensis genannt) erreichte eine Gesamtlänge von ca. 1,90 Metern und eine Schulterhöhe von etwa 0,85 Meter. Amphicyon eppelsheimensis wurde 1930 von dem Darmstädter Paläontologen Karl Weitzel (1890–1949) beschrieben. Diese Art ist aus Eppelsheim, Gau-Weinheim und vom Wissberg bei Gau-Weinheim bekannt.

    Ein weiterer Bärenhund namens Agnotherium antiquum aus Eppelsheim wurde bereits 1833 von dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup beschrieben. Ihm war bei der Namengebung bewusst, dass es sich um ein gefährliches Raubtier handelt. Der Gattungsname Agnotherium besteht nämlich aus den griechischen Wörtern „agnostos“ (unbekannt) und „therion“ (wildes Tier).

    Das reich bebilderte Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ ist in rund 100 Online-Buchshops – wie Amazon, GRIN oder Libri – erhältlich.

  • Löwengroße Säbelzahntiger in Rheinland-Pfalz

    Video "Scimitar Cat" von "TvAnimals" bei "Youtube"
    http://www.youtube.com/watch?v=TO0iOgMvvls

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Die meisten Fundorte von prähistorischen Säbelzahnkatzen in Deutschland liegen in Rheinland-Pfalz. Von dort kennt man bisher sechs Fundorte solcher Raubkatzen, die man auch Säbelzahntiger nennt. Dies geht aus dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Ihm zufolge könnte man das „Land der Rüben und Reben“, wie Rheinland-Pfalz scherzhaft genannt wird, getrost als „Land der Säbelzahntiger“ bezeichnen.

    Baden-Württemberg kann mit vier Fundorten von Säbelzahnkatzen aufwarten, Thüringen mit drei Fundorten, Bayern und Hessen mit je einem Fundort. Wiesbaden ist die einzige deutsche Großstadt mit Säbelzahnkatzenfunden. Auf dem Gebiet der hessischen Landeshauptstadt liegt die berühmte Fundstelle Mosbach-Sande, die nach einem ehemaligen Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Dort entdeckte man zahlreiche Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Hyänen aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren.

    Dem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zufolge lebten in Deutschland die Säbelzahnkatzen Machairodus und Homotherium sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus und Megantereon. Die frühesten Säbelzahnkatzen jagten am Ufer des Ur-Rheins vor etwa zehn Millionen Jahren und hatten etwa die Größe heutiger Löwen in Afrika. Zeitgenossen von ihnen waren krallenfüßige Huftiere und Menschenaffen.

    Ernst Probst hat 2009 auch das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass in Deutschland im Eiszeitalter außer Säbelzahnkatzen auch Löwen, Jaguare, Leoparden, Geparde und Pumas existierten.

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    Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html

  • Als in Wiesbaden noch Säbelzahnkatzen jagten

    HomotheriumMol


    Modell der Säbelzahnkatze Homotherium des Bildhauers Remie Bakker aus Rotterdam. Foto: René Bleuanus

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – In der Gegend von Wiesbaden haben im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren löwengroße Säbelzahnkatzen der Art Homotherium crenatidens gejagt. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ (ISBN 978-3-640-32794-2) hin. Säbelzahnkatzen wurden früher als Säbelzahntiger bezeichnet.

    Wiesbaden ist die einzige Großstadt in Deutschland, in deren Gebiet fossile Reste von Säbelzahnkatzen entdeckt wurden. Bisher kennt man drei Funde von Säbelzahnkatzen aus Wiesbaden. Alle drei Säbelzahnkatzenfunde kamen in den Mosbach-Sanden zum Vorschein. Diese Flussablagerungen sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt.

    1950 barg man in den Mosbach-Sanden von Wiesbaden ein Oberarmknochenfragment, 1960 einen Oberschenkelfragment und 1963 einen Mittelhandknochen der Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens. Diese drei Knochen befinden sich im Naturhistorischen Museum Mainz, das die größte Sammlung von Eiszeittieren aus dem Rhein-Main-Gebiet besitzt.

    Die Säbelzahnkatze Homotherium crenatidens erreichte eine Schulterhöhe von ca. 1,10 Meter und eine Gesamtlänge von etwa 1,90 Meter. Männliche Tiere dieser Art wogen nach Angaben des Mainzer Zoologen Helmut Hemmer bis zu 400 Kilogramm, kleinere Weibchen bis zu rund 170 Kilogramm.

    Fossile Reste von Homotherium crenatidens kennt man auch aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Räuberische Zeitgenossen der Säbelzahnkatzen vor etwa 600.000 Jahren waren Riesenlöwen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Von Ernst Probst stammt auch das ebenfalls 2009 erschienene Taschenbuch „Höhlenlöwen“.

    Das Taschenbuch "Säbelzahnkatzen" ist zum Preis von 24,99 Euro beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8521187/ernst_probst_saebelzahnkatzen_3640327942.html sowie in jeder guten Buchhandlung und in rund 100 Online-Buchshops erhältlich.

  • Max findet im Naturhistorischen Museum Mainz einen Mammutzahn

    Video "Max gräbt im Naturhistorischen Museum Mainz einen Mammutzahn aus" von "urzeit" bei "Youtube"
    http://www.youtube.com/watch?v=pxjMISehgiE

    Beschreibung des Videoclips:

    Der kleine Max W. aus Dienheim bei Oppenheim gräbt im Naturhistorischen Museum Mainz einen Mammutzahn aus. Es ist sein zweiter Besuch zusammen mit seinem Opa in diesem Museum, das er gerne wieder besuchen will.

  • Replik eines Raubtieres aus Messel zu verkaufen

    ParoodectesBMP

    Seltene Replik eines Raubtieres aus Messel zu verkaufen

    Art:
    Paroodectes feisti
    Raubtier

    Größe der Platte:
    ca. 66 cm x 24 cm

    Fundort des Originals:
    Grube Messel bei Darmstadt (Hessen)

    Stratigrafie:
    Mittleres Eozän

    Alter des Originals:
    ca. 50 Millionen Jahre

    Bemerkung:
    Auf der Rückseite gibt es eine Aufhängung

    Replik angefertigt von Otto Feist, Mühltal/Trautheim bei Darmstadt

    Anfragen an:
    info (at) korfluer.net

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    Paroodectes feisti ist der erste Fund eines echten Raubtieres aus der Grube Messel bei Darmstadt. Der Artname feisti erinnert an den verdienstvollen Fossiliensammler und Entdecker Otto Feist aus Mühltal bei Darmstadt. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde dieser seltene Fund 1980 von dem Paläontologen Rainer Springhorn vom Lippischen Landesmuseum in Detmold. Paroodectes feisti war ein kleiner, gewandter Kletterer, der etwa einer heutigen Ginsterkatze ähnelte. Vermutlich hat dieser Räuber in den damaligen Urwäldern Insektenfresser, Nagetiere und andere kleine Wirbeltiere gejagt und gefressen.

  • Jochen Werner: Professioneller Sprecher in Mainz

    Sprecherstudio.de

    Mainz (rhein-main-nahe-news) - Auf seiner optisch, textlich und akustisch sehr ansprechend gestalteten Webseite www.werner-spricht.de wirbt der professionelle und sympathische OFF-Sprecher Jochen Werner aus Mainz für seinen interessanten Service. Dass er ein Meister seines Faches ist, belegen seine zahlreichen Hörproben und Referenzen.

    Hörproben:
    http://www.werner-spricht.de/hoerproben.html

    Referenzen:
    http://www.werner-spricht.de/referenzen.html

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    Und das sagt Jochen Werner über sich selbst:

    Sie suchen einen professionellen OFF-Sprecher zu fairen Preisen? Dann spreche ich für Sie ... !

    Mit warmer, sympathischer Stimme präsentiere ich Ihre Texte stilsicher, überzeugend und ausdrucksstark!

    In meinem für Sprachaufnahmen optimierten Studio arbeite ich schnell & flexibel. Gerne komme ich aber auch zu Ihnen ins Studio.

    Ob für Radio, TV, Kino, Werbung, Dokumentation, Industriefilm, Hörbuch oder Multimedia - meine Stimme ist vielseitig.

    Sie möchten wissen, wie es klingt wenn ich Ihren Text spreche? Gerne spreche Ich Ihnen eine unverbindliche Probe für Sie ein.

    *

    Online - in drei einfachen Schritten

    1. Sie senden mir Ihren Text per E-Mail.
    2. Ich spreche ihn hier im Sprecherstudio ein.
    3. Sie erhalten den gesprochenen Text per E-Mail zurück.

    Film, Video & Animation - synchron von Anfang an

    Sie haben einen Film oder eine Animation zu vertonen? Der Text soll synchron zum Bild sein? Kein Problem! Senden Sie mir den Film einfach online in einem der gängigen Formate (mpeg, mov, avi, wmv, flash ...) oder per Post als DVD. Dann spreche ich Ihren Text direkt auf Bild.

    Persönlich - gemeinsam vor Ort

    Natürlich komme ich auch gerne zu Ihnen ins Studio und spreche dort Ihren Text ein. Oder: Sie kommen einfach zu mir ins Sprecherstudio und betreuen die Aufnahmen persönlich.

    Download - für umfangreiche Projekte

    Für längere Texte und größere Dateien steht der Sprecherstudio-Download-Bereich zur Verfügung. Dort können Sie jederzeit ganz bequem Ihre Sprach-Aufnahmen herunterladen.

  • Museumsführer über das Dinotherium-Museum in Eppelsheim

    MuseumsfuehrerFarbe

    Titel des Museumsführers "Das Dinotherium-Museum in Rheinhessen"

    Eppelsheim (rhein-main-nahe-news) – Das kleine, aber feine Dinotherium-Museum in Eppelsheim (Landkreis Alzey-Worms) informiert mit einem 92 Seiten umfassenden und reich bebilderten Museumsführer über die bedeutenden Funde längst ausgestorbener Säugetiere, die vor etwa 10 Millionen Jahren am Ur-Rhein in der Gegend von Eppelsheim in Rheinhessen lebten und starben. Es ist nach dem riesigen Rüsseltier Deinotherium giganteum – umgangssprachlich Dinotherium – benannt, das als „Schreckenstier von Eppelsheim“ in die Annalen der Wissenschaft einging.

    Im Museumsführer wird eine exotische Tierwelt in Wort und Bild vorgestellt, zu der unter anderem Menschenaffen, Säbelzahntiger, Bärenhunde, Hyänen, krallenfüßige Huftiere, riesige Ur-Elefanten und dreihufige Ur-Pferde gehörten. Der Paläontologe Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, Heiner Roos, der Altbürgermeister von Eppelsheim und „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums, sowie der Wissenschaftsautor Ernst Probst aus Mainz-Kostheim schrieben die Texte.

    Aus der Feder von Ernst Probst stammt auch das 256 Seiten starke Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“. Dieses ist Dr. Jens Lorenz Franzen, Altbürgermeister Heiner Roos und dem berühmten Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Franzen ist der Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Der Idee und Initiative von Roos ist das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken. Mit Kaup hat die Erforschung der Säugetierfauna aus den Ablagerungen des Ur-Rheins, den so genannten Dinotheriensanden, einst angefangen.

    Roos hat mit Rat und Tat wesentlich zum Gelingen des Museumsführers beigetragen. Die Tierzeichnungen darin stammen von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag. Sie wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim hergestellt. Herausgeber des Museumsführers ist der „Förderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim“.

    Der Museumsführer ist im Dinotherium-Museum in Eppelsheim erhältlich. Über das ungewöhnliche Museum informiert die Internetseite mit der Adresse www.dinotherium-museum.de

    Das Taschenbuch "Der Ur-Rhein" ist beim Buchgroßhändler "Libri" www.libri.de und bei "Amazon" www.amazon.de zu haben.

  • Lesenswertes Stadtmagazin: "DER BIEBRICHER"

    DerBiebricher

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Auf durchschnittlich 40 Seiten im Format 21 x 29,5 Zentimeter und jeweils reich vierfarbig illustriert berichtet das Stadtmagazin "DER BIEBRICHER" jeden Monat über den mit mehr als 36.000 Einwohnern größten Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. "DER BIEBRICHER" erscheint jeweils in einer Auflage von rund 6.000 Exemplaren und wird in Biebricher Geschäften, Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

    Im Internet ist "DER BIEBRICHER" unter der Adresse http://www.frank-hennig.eu/index.php zu finden. Dort können die jeweils neueste Ausgabe und frühere Ausgaben kostenlos im PDF-Format heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Auf der Webseite werden auch Informationen über das Stadtteilmagazin, dessen Gründer und Betreiber sowie Fotos präsentiert. In der Fotogalerie kann man mit Hilfe einer Suchmaske nach Bildmotiven stöbern. "DER BIEBRICHER" ist ein lesenswertes und informatives Stadtteilmagazin, das für andere Städte nachahmenswert ist, wo es noch keine solche Publikation gibt.

    Chefredakteur von "DER BIEBRICHER" ist der freie Wiesbadener Journalist Frank Hennig. Er ist Jahrgang 1965, gebürtiger Berliner und lebt seit 1988 in Wiesbaden-Biebrich. Das am Rhein gelegene Schloss mit Park von Biebrich ein beliebtes Ausflugsziel für viele Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet. In den Annalen der Wissenschaft spielt der Biebricher Ortsteil Mosbach eine große Rolle, weil dort zahlreiche Reste von Tieren aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren entdeckt wurden wie der riesige Mosbacher Löwe, der Mosbacher Bär, der Mosbacher Wolf und das Mosbachpferd. Der Mosbacher Löwe wird in dem 2009 erschienenen Taschenbuch "Höhlenlöwen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild gewürdigt.

    Hennig übte verschiedene hauptberufliche Tätigkeiten im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes in Berlin und Wiesbaden aus, dabei u. a. diverse Ausbildungstätigkeiten in der Industrie und im öffentlichen Bereich. Er war Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes für den Selbstschutz (BVS) in Hessen und Berlin/Brandenburg, Redakteur beim "Bevölkerungsschutz-Magazin", Dozent an der früheren Katastrophenschutzschule des Bundes in Ahrweiler (heute: Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz), absolvierte eine Public Relations-Ausbildung beim Deutschen Institut für Public Relations (DIPR) und eine Ausbildung zum PR-Berater mit dem Schwerpunkt "Risikokommunikation" an der Industrie- und Handelskammer Bonn.

    Derzeit arbeitet Hennig in der Pressestelle einer Bundesbehörde sowie freiberuflich als Journalist für verschiedene Medien im Raum Wiesbaden. Zu seinen Aufgaben gehören auch die Konzeption und Durchführung verschiedener Seminare zum Themenfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

    Seit 1983 ist Hennig Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr, früher in Berlin, jetzt in Wiesbaden (Einsatzqualifikation: Zugführer), Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Wiesbaden in der Funktion des Pressebeauftragten, Mitglied des Katastrophenschutzstabes der Landeshauptstadt Wiesbaden im Bereich S 5 (Presse- und Medienarbeit).

  • Taschenbuch "Der Ur-Rhein" ist drei Männern gewidmet

    Dinotherium-Museum

    Altbürgermeister Heiner Roos ím Dinotherium-Museum in Eppelsheim. Foto: Ernst Probst

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Drei Männern, die sich auf unterschiedliche Art und Weise verdient gemacht haben, ist das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst gewidmet: Dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, dem Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und dem bereits im 19. Jahrhundert verstorbenen Paläontologen und Zoologen Johann Jakob Kaup aus Darmstadt.

    Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937) ist langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Heiner Roos (geb. 1934), der frühere Bürgermeister von Eppelsheim, ist der „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Mit Johann Jakob Kaup (1803-1873) hat die Erforschung der Säugtierfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen.

    Inhalt des Taschenbuches „Der Ur-Rhein“:

    Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande.

    Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms - weiter westlich als in der Gegenwart - auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht - wie heute - die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später.
    Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen.

    Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

    Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären.

    Das Taschenbuch "Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren" stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen - wie "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Rekorde der Urzeit", "Rekorde der Urmenschen" und „Höhlenlöwen“ - veröffentlicht.

    Bestellungen des Taschenbuches „Der Ur-Rhein“ bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html

  • Riesenlöwe aus Wiesbaden kommt zu Ehren

    Eiszeitalter1

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannte Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren kommt zu literarischen Ehren: Ihm ist in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ein ganzes Kapitel gewidmet. Der Mosbacher Löwe wurde 1906 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau nach Funden aus Mosbach und Mauer bei Heidelberg erstmals wissenschaftlich beschrieben. Er gilt mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, von denen rund 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen, als der größte Löwe in Europa. Aus ihm ist vor etwa 300.000 Jahren der Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) hervorgegangen. Reste solcher bis zu 3,20 Meter langer Höhlenlöwen sind auch in Wiesbaden entdeckt worden. Von Ernst Probst stammt auch das kürzlich erschienene Taschenbuch „Der Ur-Rhein“, aus dem hervorgeht, dass dieser Fluss vor etwa zehn Millionen Jahren nicht durch die Gegend von Wiesbaden und Mainz, sondern von Alzey in Rheinhessen floss.

  • Taschenbuch über den Ur-Rhein

    Ur-Rhein1-25

    Leseprobe aus dem Taschenbuch "Der Ur-Rhein"
    (Bitte auf das PDF-Symbol klicken!)

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Wie es in Rheinhessen vor etwa zehn Millionen Jahren aussah, verrät das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ (ISBN 3640248015) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Damals floss der Ur-Rhein durch die Gegend von Alzey und nicht von Mainz. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim weiß. Dort lebten Rüsseltiere wie der riesige Rheinelefant Dinotherium giganteum („riesiges Schreckenstier“), Säbelzahntiger, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde, Waldantilopen und sogar Menschenaffen.

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    Inhaltsangabe.

    Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande.

    Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später.

    Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen.

    Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

    Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“ und „Höhlenlöwe. Raubkatzen im Eiszeitalter“ – veröffentlicht.

    Gewidmet ist das Taschenbuch Dr. Jens Lorenz Franzen, Heiner Roos und Johann Jakob Kaup (1803–1873). Der Paläontologe Dr. Franzen aus Titisee-Neustadt war langjähriger Mitarbeiter am Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Altbürgermeister Roos ist „geistiger Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Kaup war ein Darmstädter Zoologe und Paläontologe und hat sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht.

    Zum Gelingen des Taschenbuches „Der Ur-Rhein“ haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum e. V. (Eppelsheim), Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.

    Zahlreiche Zeichungen von Tieren, deren fossile Reste in den Dinotheriensanden bei Eppelheim entdeckt wurden, stammen von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag. Sie wurden mit freundlicher Genehmigung des Fördervereins Dinothe-rium-Museum e. V. (Eppelsheim) veröffentlicht.

  • Rheinland-Pfalz kein Paradies für Höhlenlöwen?

    Eiszeitalter1

    Mainz (rhein-main-nahe-news) – Aus Rheinland-Pfalz kennt man bisher nur drei Fundorte von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren. Dabei handelt es sich um Roxheim nördlich von Frankenthal (Rhein-Pfalz-Kreis), den ehemaligen Vulkan Schweinskopf-Karmelenberg im Brohltal (Kreis Ahrweiler) in der Osteifel und Wallertheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinhessen. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher überhaupt keine Höhlenlöwen gefunden.

    Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort hat man Reste von rund 30 Höhlenlöwen gefunden. Ebenfalls einen Eintrag ins „Guiness-Buch der Rekorde“ wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren Europas entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden.

    Die frühesten und größten Löwen in Deutschland waren – Ernst Probst zufolge – die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Der Mosbacher Löwe wurde 1906 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau anhand von Funden aus Mosbach sowie Mauer bei Heidelberg erstmals wissenschaftlich beschrieben. Reichenau wurde später erster Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz, in dem besonders viele Funde des Mosbacher Löwen aufbewahrt werden.

    Die Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Ihr Rekordmaß wurde nur noch von den gegen Ende des Eiszeitalters existierenden Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) übertroffen, die bis zu 3,70 Meter lang wurden. Aus den riesigen Mosbacher Löwen sind vor ca. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.

    Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen.

    Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.

    Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).

  • Riesige Eiszeit-Löwen in Wiesbaden

    Eiszeitalter1

    Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) vor 600.000 Jahren

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Die frühesten und größten Löwen Deutschlands jagten vor etwa 600.000 Jahren in der Gegend von Wiesbaden und Heidelberg. Sie erreichten eine Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern und übertrafen damit heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter. Nur die Amerikanischen Höhlenlöwen aus der Zeit vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren waren mit einer Gesamtlänge von maximal 3,70 Meter noch einige Zentimeter länger. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ (ISBN 3640272633, 24,99 Euro). Die riesigen Raubkatzen aus der Wiesbadener und Heidelberger Gegend werden als Mosbacher Löwen bezeichnet, weil Reste von ihnen im ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden entdeckt wurden. Zeitgenossen von ihnen waren Europäische Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen sowie Frühmenschen. Besonders viele Funde von Mosbacher Löwen werden im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrt, dessen erster Direktor Wilhelm von Reichenau 1906 den Mosbacher Löwen anhand von Fossilien aus Mosbach bei Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg wissenschaftlich beschrieb. Aus den Mosbacher Löwen gingen vor etwa 300.000 Jahren die Europäischen Höhlenlöwen hervor, die mit bis zu 3,20 Meter Gesamtlänge nicht mehr die enormen Maße ihrer Vorgänger besaßen. In Wiesbaden hat man auch Reste von Höhlenlöwen entdeckt.

  • Ein Riesenlöwe aus Wiesbaden

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren jagte in Hessen ein bis zu 3,60 Meter langer Löwe, der heutige Artgenossen in Afrika um rund einen halben Meter übertraf. Diese riesige Raubkatze wird nach Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach, das heute zu Wiesbaden gehört, als Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) bezeichnet. Sie gilt als der älteste und größte Löwe aus Deutschland.

    Der Mosbacher Löwe kommt in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst zusammen mit anderen Raubkatzen aus dem Eiszeitalter zu literarischen Ehren. Aus ihm ist nämlich vor rund 300.000 Jahren der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) hervorgegangen, der bis zu 3,20 Meter Länge erreichte, womit er ebenfalls jetzige Löwen übertraf.

    Fundorte des Mosbacher Löwen in Deutschland sind Mosbach bei Wiesbaden (Hessen), Mauer bei Heidelberg (Baden-Württemberg), die Dechenhöhle in Iserlohn (Nord-Rhein-Westfalen) sowie Weimar-Süßenborn und Bilzingsleben (Thüringen).

    Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren Frühmenschen, die sich vor ihm hüten mussten, weil sie noch keine wirksamen Waffen hatten, sowie Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen.

    Besonders viele Originalfunde des Mosbacher Löwen aus Mosbach werden im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrt. Wilhelm von Reichenau, der erste Direktor dieses Museums, hat 1906 anhand von Funden aus Mosbach und Mauer bei Heidelberg erstmals den Mosbacher Löwen wissenschaftlich beschrieben.

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    Bestellung des Taschenbuches "Höhlenlöwen" bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html

  • Der Mosbacher Löwe: Eine riesige Raubkatze aus Wiesbaden

    LoeweHarder

    Wiesbaden (rhein-maín-nahe-news) - Die größten Löwen Europas haben im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gelebt. Dabei handelt es sich um den so genannten Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich bezeichnet wurde. Dieser Löwe war von der Kopfspitze bis zum Schwanzende maximal 3,60 Meter lang. Davon entfielen ca. 2,40 Meter auf den Körper und die restlichen 1,20 Meter auf den langen Schwanz.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" (München) erschienen und in rund 100 Online-Buchshops - wie Amazon oder Libri erhältlich. Das Taschenbuch umfasst rund 330 Seiten, ist reich bebildert und kostet 24,99 Euro. Bestellungen zum Beispiel bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8217632/ernst_probst_hoehlenloewen_3640272633.html

    Der riesige Mosbacher Löwe ist in Europa erstmals im Eiszeitalter vor ungefähr 700.000 Jahren nachweisbar. So alt ist ein Fund aus Isernia bei Molise in Italien. Zu den bekanntesten Fundorten des Mosbacher Löwen in Deutschland aus der Zeit vor etwa 600.000 Jahren gehören das erwähnte Mosbach im Stadtkreis Wiesbaden und Mauer bei Heidelberg, wo auch der berühmte Heidelberg-Mensch entdeckt wurde.

    Zeitgenossen des Mosbacher Löwen waren in Deutschland vor ca. 600.000 Jahren Europäische Jaguare, Leoparden, Geparden und Säbelzahnkatzen (Säbelzahntiger). Vor diesen Raubkatzen mussten sich die damaligen Frühmenschen hüten, weil diese noch keine wirksamen Waffen - wie etwa Speere, Lanzen oder Pfeil und Bogen - besaßen. Sie wurden erst viel später erfunden. In Thüringen jagten vor rund einer Million Jahren sogar Pumas.

    Besonders viele Reste des Mosbacher Löwen werden im Magazin des Naturhistorischen Museums Mainz aufbewahrt. Dabei handelt es sich vor allem um Kieferreste und Zähne. Im Urgeschichtlichen Museum von Mauer ist ein Oberschädel des Mosbacher Löwen zu bewundern. Der Mosbacher Löwe ist 1906 von dem Paläontologen Wilhelm von Reichenau (1847-1925) erstmals wissenschaftlich beschrieben worden. Reichenau war von 1910 bis 1913 der erste Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz.

    Aus dem Mosbacher Löwen ist im Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, der nicht mehr die Größe seines Vorgängers erreichte, aber immer noch etwa ein Fünftel größer war als heute Löwen. Der Europäische Höhlenlöwe wurde 1910 von dem damals in Erlangen arbeitenden Arzt und Paläontologen Georg August Goldfuß (1782-1848) erstmals beschrieben. Ihm hatten dabei Funde aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz vorgelegen. In dieser Höhle wurden Reste von mehr als 25 Höhlenlöwen gefunden.

    Besonders viele Reste von Europäischen Höhlenlöwen wurden in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen entdeckt. Im Taschenbuch "Höhlenlöwen" wird eine große Auswahl von Fundorten dieser Raubkatzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet. Daraus geht hervor, dass sich Höhlenlöwen bis in erstaunlich hochgelegene Höhlen wagten.

    Das Taschenbuch "Höhlenlöwen" befasst sich in jeweils eigenen Kapiteln auch mit dem Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) und dem Ostsibirischen Höhlenlöwen oder Beringia-Löwen (Panthera leo vereshchagini). Der im Eíszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren in Nordamerika lebende Amerikanische Höhlenlöwe gilt mit ener Gesamtlänge von rund 3,70 Meter als der größte Löwe aller Zeiten! Er übertrumpfte den imposanten Mosbacher Löwen aus Europa und Deutschland noch um ca. Zentimeter.

  • Taschenbücher über Ur-Rhein und Höhlenlöwen

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) - Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.

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    Weiteres Taschenbuch von Ernst Probst:

    Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren

    Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige „Huftiere“, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären. Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Heiner Roos (*1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), der sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht hat. Zum Gelingen des Taschenbuches haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.

    Bestellung des Taschenbuches bei:
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  • Früher Ur-Rhein vor 34 Millionen Jahren?

    Ur-RheinAlt-Bingen

    Bingen am Rhein mit Nahemündung (links) um 1920 - Foto: Archiv Renate Adolfs, Bad Camberg

    Koblenz (rhein-main-nahe-news) - Vielleicht existierte bereits an der Wende vom Eozän zum Oligozän vor etwa 34 Millionen Jahren im Rheinischen Schiefergebirge ein Vorläufer des Rheins oder sogar ein erster Rhein. Dabei handelt es sich um das Vallendarer Flusssystem, das 1908 von dem Geologen Carl Mordziol (1886–1958) nach dem Koblenzer Stadtteil Vallendar benannt wurde. Als seine Hinterlassenschaften gelten hellweiße Schotter in Senkungszonen des Rheinischen Schiefergebirges. Zum Beispiel im Moseltrog, Lahntrog, Rheintrog oder im Goldenen Grund, jener Senke, die entlang der Autobahn Limburg-Wiesbaden eine Fortsetzung des Oberrheingrabens ins Schiefergebirge bildet.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch "Der Ur-Rhein" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen und beim Buchgroßhändler "Libri" sowie bei "Amazon" erhältlich. Bestellungen bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html
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    Nach seinen fast nur aus Quarz und verkieselten Gesteinen bestehenden Schottern zu schließen, lag das Quellgebiet des Vallendarer Flusssystems in den Vogesen. Dagegen kamen einige kleinere Flüsse aus dem Rheinischen Schiefergebirge. Der genaue Verlauf des Vallendarer Flusssystems und seine Abflussrichtung aus dem Rheinischen Schiefergebirge sind umstritten. Wenn der Vallendarer Hauptstrom ab dem Mittelrheinischen Becken in Richtung Bonn entwässert hätte, wäre er tatsächlich ein erster Rhein, ein früher Lothringischer Rhein. In jedem Fall aber ist er der Wegbereiter für den späteren Lothringischen Rhein und seinen Nachfolger, die Mosel, schrieb 2003 der Düsseldorfer Geologe Wolfgang Schirmer.

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    Inhaltsangabe:

    Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später.

    Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen.

    Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

    Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht.

    Gewidmet ist das Taschenbuch Heiner Roos (*1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), der sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht hat.

    Zum Gelingen des Taschenbuches haben Heiner Roos, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Gerhard Storch, Dr. Jens Sommer, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel maßgeblich beigetragen.

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    Weblink:
    http://ur-rhein-blog.blogspot.com

  • Was Darmstadt mit dem Ur-Rhein zu tun hat

    JohannJakobKaup

    Großer Forscher aus Darmstadt: Johann Jakob Kaup (1803-1873)

    Darmstadt (rhein-main-nahe-news) – Der Name von Darmstadt wird in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst sehr oft erwähnt. Kein Wunder: Bei der Erforschung der exotischen Tierwelt spielten das Hessische Landesmuseum Darmstadt und Darmstädter Paläontologen eine wichtige Rolle.

    Von 1817 bis 1913 wurden im Großherzoglichen Museum Darmstadt, dem Vorläufer des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, ingesamt 817 Fossilien aus Eppelsheim und 1230 aus Esselsborn registriert. Eppelsheim und Esselborn gehören zu dem rund ein Dutzend Fundorte in Rheinhessen mit Ablagerungen des Ur-Rheins, die Zähne und Knochen von Säugetieren aus dem Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren enthalten.

    Die Ablagerungen des Ur-Rheins werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil in ihnen oft Reste des riesigen Rüsseltieres Deinotherium giganteum – volkstümlich Dinotherium genannt – zum Vorschein kamen. Das bis zu etwa 3,60 Meter große Deinotherium giganteum – zu deutsch: „Riesiges Schreckenstier“ – ist 1829 von dem berühmten Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) erstmals beschrieben und benannt worden.

    Ernst Schleiermacher (1755-1844), der erste Direktor des Großherzoglichen Museums Darmstadt, hat die Bedeutung der Funde aus dem Dinotheriensanden in Rheinhessen erkannt und ihre Erforschung maßgeblich gefördert.

    Kaup hat von den bisher bekannten 35 Säugetierarten vom Fundort Eppelsheim mehr als die Hälfte untersucht, beschrieben und benannt. Darunter waren neben dem Rüsseltier Deinotherium auch das merkwürdige krallenfüßige Huftier Chalicotherium, die Säbelzahntiger Machairodus und Paramachairodus, der Bärenhund Agnotherium, der Katzenbär Simocyon, der Ur-Elefant Tetralophodon, die Nashörner Aceratherium, Brachypotherium und Dihoplus, Tapire, Schweine und kleinwüchsige Hirsche.

    Funde aus den Ablagerungen des Ur-Rheins wurden auch von den Darmstädter Paläontologen Oskar Haupt (1878-1939) und Karl Weitzel (1890-1949) wissenschaftlich untersucht, beschrieben und benannt. Haupt beschrieb 1935 den rätselhaften Menschenaffen Rhenopithecus eppelsheimensis und Weitzel 1930 den etwa 1,90 Meter langen Bärenhund Amphicyon mit Merkmalen von Bär und Hund.

    Viele der Funde aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Rheinhessen werden noch heute im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbewahrt. Als wissenschaftlich besonders wertvoll gilt der rund 28 Zentimeter lange Oberschenkelknochen des Menschenaffen Paidopithex rhenanus aus Eppelsheim, über den noch heute Experten in aller Welt diskutieren und sich nicht einig sind, worum es sich dabei eigentlich handelt.

    Von dem 1835 in Eppelsheim entdeckten Oberschädel des Rüsseltieres Deinotherium wird im Hessischen Landesmuseum Darmstadt ein Abguss aufbewahrt. Solche Abgüsse befinden sich auch in Museen von Basel, Frankfurt am Main, Mainz und im Dinotherium-Museum in Eppelsheim. Das Original dagegen ist in London zu bewundern.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ schildert auch die Anfänge des Rheins, der zunächst einen ganz anderen Lauf und eine andere Länge als heute hatte. Vor ca. zehn Millionen Jahren floss er noch nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz und Wiesbaden, sondern westlich davon über das Gebiet von Alzey zur Binger Pforte.

    Gewidmet ist das Taschenbuch Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937), Paläontologe in Titisee-Neustadt, langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim, Heiner Roos (geb. 1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873), mit dem die Erforschungder Säugerfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen hat.

    Der Text des Taschenbuches ist mit vielen Abbildungen aufgelockert. Eine Augenweide sind 21 Zeichnungen des Prager Malers Pavel Major, die im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim für das Dinotherium-Museum angefertigt wurde. Zahlreiche Fotos zeigen fossile Funde.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ umfasst 264 Seiten und ist zum Preis von 24,99 Euro beim Buchgroßhändler „Libri“, bei „Amazon“ und in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

  • Exotische Tiere auf dem Wissberg bei Gau-Weinheim:

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) - Der Wissberg bei Gau-Weinheim (Kreis Mainz-Bingen) gehört zu den bedeutendsten Fundstellen mit Ablagerungen des Ur-Rheins (Dinotheriensande) in Rheinhessen. Er ist wie Eppelsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinhessen ein weltbekannter Fundort von Säugetieren aus dem Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren. In einer Sandgrube auf dem Wissberg kamen sogar fossile Reste von Menschenaffen zum Vorschein.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html erhältlich.

    Am Wissberg bei Gau-Weinheim sind folgende Tierarten durch fossile Funde aus Ablagerungen des Ur-Rheins belegt:

    Rhenopithecus eppelsheimensis (Menschenaffe)
    Aceratherium incisivum (Nashorn)
    Brachypotherium goldfussi (Nashorn)
    Dicrocerus elegans (Nashorn)
    Dihoplus schleiermacheri (Nashorn)
    Tapirus priscus (Tapir)
    Tapirus antiquus (Tapir)
    Chalicotherium goldfussi (krallenfüßiges „Huftier“)
    „Cervus“ nanus (Zwerghirsch)
    Dorcatherium naui (Wassermoschustier)
    Miotragocerus cf. pannoniae (Waldantilope)
    Deinotherium giganteum (Rüsseltier)
    Gomphotherium angustidens (Rüsseltier)
    Tetralophodon longirostris (Rüsseltier)
    Amphicyon eppelsheimensis (Bärenhund)
    Machairodus aphanistus (Säbelzahnkatze)
    Lutra sp. (Fischotter)
    Steneofiber jaegeri (Biber)
    Euprox dicranocerus (Zwerghirsch)
    Trionyx sp. (Schildkröte)

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ ist Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und dem Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Roos ist der „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Kaup hat sich um die Erforschung der Tierreste aus den Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen verdient gemacht.

  • Die Menschenaffen am Ur-Rhein in Rheinhessen

    Ur-RheinSeite122

    Wiesbaden (rhein-main-nahe-news) – Rheinhessen war im Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren ein Paradies für Menschenaffen. Dort lebten damals mindestens drei Arten von Menschenaffen. Dabei handelt es sich um Paidopithex rhenanus, Rhenopithecus eppelsheimensis und Dryopithecus sp. Berühmte Fundorte mit Resten von Menschenaffen sind Eppelsheim und der Wissberg bei Gau-Weinheim. Dies berichtet das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ (ISBN 3640248015) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Eppelsheim und der Wissberg bei Gau-Weinheim gehören zu den Fundorten mit Ablagerungen des Ur-Rheins, die man als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Zähne und Knochen des Rüsseltieres Deinotherium giganteum („Riesiges Schreckenstier“) enthalten. Das Deinotherium wird auch Rhein-Elefant oder Hauer-Elefant genannt.

    In einer Sandgrube bei Eppelsheim kam 1820 der weltweit erste historische Fund eines Menschenaffen ans Tageslicht. Nämlich ein rund 28 Zentimeter langer Oberschenkelknochen, der zunächst irrtümlich einem zwölfjährigen Menschenmädchen zugeschrieben wurde. Dieser Fund trägt heute den wissenschaftlichen Namen Paidopithex rhenanus und wird im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbewahrt.

    Paidopithex wurde im Laufe der Zeit unterschiedlich gedeutet und benannt. Noch heute sind sich die Experten nicht einig, worum es sich dabei eigentlich handelt. Man deutet Paidopithex als niederen Gibbon-ähnlichen Menschenaffen oder als Menschenaffen, der Gorillas oder Schimpansen ähnelt oder als Altweltaffen, womit er kein Menschenaffe wäre.

    1925 wurde ein Eckzahn-Fund aus der Gegend von Eppelsheim als Menschenaffe beschrieben. Diesen Zahn und einen weiteren vom Wissberg bei Gau-Weinheim ordnet man heute der Art Rhenopithecus eppelsheimensis zu. Rhenopithecus heißt zu deutsch „Rheinaffe“. Der 1925 beschriebene Eckzahn-Fund aus Eppelsheim befindet sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt.

    Bei Grabungen des Frankfurter Forschungsinstitutes Senckenberg in der Gegend von Eppelsheim entdeckte man im Jahre 2000 das Fragment eines Fingerknochens von einem anderen Menschenaffen. Dieses nur 1,5 Zentimeter lange Bruchstück wird von den Paläontologen Jens Lorenz Franzen, Ottomar Kullmer und Jeremy Tausch als Dryopithecus sp. bezeichnet. Der Name Dryopithecus („Baumaffe“) beruht darauf, dass ein Fund bei Saint Gaudens in Frankreich zusammen mit Resten von Eichen entdeckt wurde.

    Aus Rheinhessen kennt man rund ein Dutzend Fundstellen mit Ablagerungen des Ur-Rheins. Rheinhessen wird im Norden und Osten vom Rhein, im Westen ungefähr von den Flüssen Nahe und Alsenz begrenzt und erstreckt sich zwischen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz sowie den Städten Alzey, Bingen am Rhein und Worms. Weitere größere Orte in Rheinhessen sind Ingelheim am Rhein, Nierstein und Oppenheim (beide am Rhein gelegen) sowie Osthofen, Nieder-Olm, Wörrstadt und Westhofen.

    Der Ur-Rhein in Rheinhessen hatte vor etwa zehn Millionen Jahren einen ganz anderen Lauf und eine andere Länge als der heutige Rhein. Er floss nicht – wie jetzt – durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz und Wiesbaden, sondern westlich davon durch die Gegend von Alzey zur Binger Pforte. Dieser Ur-Rhein war nur etwa ein Drittel so lang wie der gegenwärtige Rhein.

    Am Ufer des Ur-Rheins lebten außer Rüsseltieren und Menschenaffen auch Nashörner, Tapire, dreihufige Ur-Pferde, kleinwüchsige Hirsche, Wald-Antilopen, Bärenhunde, Katzenbären, Hyänen und Säbelzahnkatzen (Säbelzahntiger). Für Krokodile, die noch im Mittelmiozän vor etwa 15 Jahren durch Funde in Deutschland nachgewiesen sind, war es bereits zu kalt geworden. Das Klima vor etwa zehn Millionen Jahren war zwar kühler als einige Millionen Jahre früher, aber wärmer und feuchter als heute.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ umfasst 264 Seiten und ist reich bebildert. Es ist Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidet. Roos ist der „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Kaup hat sich um die Erforschung der exotischen Tierwelt aus den Dinotheriensanden in Rheinhessen verdient gemacht. Zum Gelingen des Taschenbuches trug der Förderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim maßgeblich bei, indem er zahlreiche Abbildungen für die Veröffentlichung zur Verfügung stellte.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rheiin“ ist in rund 100 Online-Buchshops erhältlich. Bestellungen bei: http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html

  • Dorn-Dürkheim: Eine der artenreichsten Säugetierfundstellen in Europa

    Ur-RheinSimocyonRekonstruktion

    Rekonstruktion des Katzenbären Simocyon diaphorus

    Dorn-Dürkheim (rhein-main-nahe-news) - Dorn-Dürkheim im rheinland-pfälzischen Landkreis Mainz-Bingen ist eine der artenreichsten Säugetier-Fundstellen in Europa und die erste Fundstätte aus dem Turolium (8,7 bis 4,9 Millionen Jahre) in Deutschland. An der Fundstelle Dorn-Dürkheim 1 sind innerhalb von fast 20 Grabungsjahren aus Ablagerungen des Ur-Rheins oder einem seiner Nebenflüsse nahezu 90 Säugetierarten nachgewiesen worden. Die Artenvielfalt aus den so genannten Dorn-Dürkheim-Schichten entspricht fast derjenigen des heutigen afrikanischen Regenwaldes.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch "Der Ur-Rhein" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das Taschenbuch ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen, umfasst 264 Seiten und ist in rund 100 Online-Buchshops erhältlich. Unter anderem bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html
    http://www.amazon.de/Ur-Rhein-Rheinhessen-zehn-Millionen-Jahren/dp/3640248015/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1233040376&sr=8-1

    An der Fundstelle Dorn-Dürkheim 1 liegt eine Waldfauna vor, wie man sie zu dieser Zeit, dem Turolium, von gleichaltrigen Faunen in Spanien, Griechenland und der Türkei nicht mehr kennt. Die Tierwelt in den Mittelmeergebieten hatte im Obermiozän vor etwa acht Millionen Jahren bereits ausgesprochenenen Steppencharakter. Die sich vom Mittelmeer nach Norden ausbreitende Trockenzone bewirkte einen tiefgreifenden Wandel in der Tierwelt. Der zuerst von Spanien ausgehende Wandel wird als Vallesium-Krise bezeichnet. Das Vallesium (11,1 bis 8,7 Millionen Jahre) ist die Stufe, die dem Turolium vorausging.

    In der von den Ausgräbern Jens Lorenz Franzen und Gerhard Storch zusammengestellten Faunenliste für die Fundstelle Dorn-Dürkheim 1 fällt der hohe Anteil von Raubtieren auf. Insgesamt kennt man von dort 23 Raubtier-Arten. Die Fossilien stammen von Säbelzahnkatzen, Hyänen, Katzenverwandten, Katzenbären und Bären. Außerdem gab es in Dorn-Dürkheim auch Rüsseltiere, Nashörner, Tapire, Ur-Pferde, kleinwüchsige Hirsche, Waldantilopen, Biber, aber keine Krokodile und Menschenaffen mehr.

    In der Gegend von Dorn-Dürkheim befinden sich auch Fundstellen mit ungewöhnlich vielen Tierresten aus dem Eiszeitalter. Diese Fundstellen werden von den Wissenschaftlern als Dorn-Dürkheim 2 und Dorn-Dürkheim 3 bezeichnet.

    Eine wichtige Rolle in dem Taschenbuch "Der Ur-Rhein" spielt Eppelsheim im rheinland-pfälzischen Landkreis Alzey-Worms. Eppelsheim ist die berühmteste Fundstelle mit rund zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins. Diese Ablagerungen werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Zähne und Knochen des Rüsseltieres Deinotherium giganteum enthaltne. Weltberühmt sind die Reste von Menschenaffen aus Eppelsheim.

    Das Taschenbuch "Der Ur-Rhein" ist Heiner Roos, dem Altbürgermeister von Eppelsheim, und Johann Jakob Kaup (1803-1873), dem großen Paläontologen aus Darmstadt, gewidmet. Roos ist der "geistige Vater" des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Kaup hat sich um die Erforschung der Tierwelt aus den Dinotheriensanden in Rheinhessen verdient gemacht. Zum Gelingen des Taschenbuches hat der Förderverein Dinotherium-Museum e.V. Eppelsheim entscheidend beigetragen: Von ihm stammen zahlreiche Tierbilder des Prager Malers Pavel Majors, die exotische Tiere zeigen, die vor etwa zehn Millionen Janren am Ufer des Ur-Rheins bei Eppelsheim lebten.

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  • Die Säbelzahntiger von Eppelsheim und Dorn-Dürkheim

    Machairodus

    Eppelsheim (rhein-main-nahe-news) – Am Ufer des Ur-Rheins jagten im Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren löwengroße Säbelzahnkatzen, die man auch Säbelzahntiger oder Dolchzahnkatzen nennt. Dies berichtet das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Fossile Reste von Säbelzahnkatzen kamen vor allem in den Ablagerungen des Ur-Rheins bei Eppelsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinhessen zum Vorschein. Dort sind die Säbelzahnkatzenarten Machairodus aphanistus und Paramachairodus ogygius durch Funde nachgewiesen, die der Darmstädter Paläontologe Johann Jakob Kaup bereits 1832 beschrieb und heute noch im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbewahrt werden.

    Die Säbelzahnkatzenart Machairodus aphanistus erreichte eine Schulterhöhe von etwa einem Meter. Manche Arten der Gattung Machairodus hatten schätzungsweise ein Gewicht von rund 220 Kilogramm. Sie wirkten viel muskulöser als heutige Löwen oder Leoparden und sahen mit ihren langen oberen Eckzähnen furchterregend aus.

    Zeitgenossen der Säbelzahnkatzen am Ur-Rhein waren Bärenhunde, Katzenbären, Hyänen, Rüsseltiere, Nashörner, Ur-Pferde, kleinwüchsige Hirsche, Wald-Antilopen, krallenfüßige „Huftiere“ und Menschenaffen. Für Krokodile dagegen war es bereits zu kalt geworden, obwohl das Klima noch wärmer und feuchter als heute gewesen ist.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ ist dem Altbürgermeister von Eppelsheim, Heiner Roos, und dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup gewidmet. Roos ist der „geistige Vater“ des Dinotherium-Museums in Eppelsheim, Kaup hat sich um die Erforschung der Dinotheriensande in Rheinhessen verdient gemacht.

    Als Dinotheriensande bezeichnet man die rund zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins, weil diese oft Zähne und Knochen des Rüsseltieres Deinotherium giganteum enthalten, das auch Rheinelefant oder Hauerelefant genannt wird.

    Auch in den rund 8.5 Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins oder eines seiner Nebenflüsse bei Dorn-Dürkheim (Kreis Mainz-Bingen) wurden fossile Reste von Säbelzahnkatzen entdeckt. Dort hat man sogar drei Arten von Säbelzahnkatzen identifiziert.

    Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ ist beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html erhältlich.

  • Rheinhessen war ein Paradies für Säugetiere

    Ur-RheinSimocyonRekonstruktion

    Rekonstruktion des Katzenbären Simocyon diaphorus

    Eppelsheim (rhein-main-nahe-news) – Das kleine rheinhessische Dorf Eppelsheim im Kreis Alzey-Worms spielt in der Geschichte der Paläontologie, der Wissenschaft und Lehre von den Lebewesen und ihrer Entwicklung im Verlauf der Erdgeschichte, eine große Rolle. Dort hat – neben dem Montmartre in Paris – die Erforschung ausgestorbener Säugetiere begonnen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erregten immer wieder wissenschaftlich wertvolle Funde erhebliches Aufsehen in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es schildert die Anfänge des Rheins, der teilweise einen ganz anderen Lauf und eine andere Länge als heute hatte sowie eine exotische Tierwelt, zu der unter anderem Rüsseltiere, Nashörner, Tapire, Ur-Pferde, kleinwüchsige Hirsche, Wald-Antilopen, krallenfüßige „Huftiere“, Bärenhunde, Katzenbären, Hyänen, Säbelzahnkatzen und Menschenaffen gehörten. Demnach war Rheinhessen damals ein Paradies für Säugetiere.

    Das Taschenbuch ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 100 Online-Buchshops wie www.amazon.de und www.libri.de erhältlich. Bestellungen bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html

    In Eppelsheim wurden bisher folgende Säugetierarten entdeckt:

    Aceratherium incisivum (hornloses Nashorn)
    Brachypotherium goldfussi (kurzfüßiges Nashorn)
    Dihoplus schleiermacheri (zweihorniges Nashorn)
    Chalicotherium goldfussi (krallenfüßiges „Huftier“)
    Anchitherium sp. (Waldpferd)
    Hippotherium primigenium (Ur-Pferd)
    Dorcatherium naui (Wassermoschustier)
    Euprox furcatus (Gabelhirsch)
    Euprox dicranocerus (Gabelhirsch)
    Heteroprox larteti (Gabelhirsch)
    Micromeryx sp. (Zwerghirsch)
    „Cervus“ nanus (Zwerghirsch)
    Miotragocerus cf. pannoniae (Wald-Antilope)
    Propotamochoerus palaeochoerus (Schwein)
    Conohyus simorrensis (Schwein)
    Microstonyx antiquus (Schwein)
    Prodeinotherium bavaricum (Rhein-Elefant)
    Deinotherium giganteum (Rhein-Elefant)
    Deinotherium levius (Rhein-Elefant)
    Gomphotherium angustidens (Ur-Elefant)
    Tetralophodon longirostris (Ur-Elefant)
    Machairodus aphanistus (Säbelzahnkatze)
    Paramachairodus ogygius (Säbelzahnkatze)
    Ictitherium robustum (Hyäne)
    Agnotherium antiquum (Bärenhund)
    Amphicyon eppelsheimensis (Bärenhund)
    Simocyon diaphorus (Katzenbär)
    „Lutra“ hessica (Fischotter)
    Palaeomys castoroides (Biber)
    Dryopithecus sp. (Menschenaffe)
    Paidopithex rhenanus (Menschenaffe)
    Rhenopithecus eppelsheimensis (Menschenaffe)
    Plesiosorex roosi (spitzmausähnlicher Insektenfresser)
    Crusafontina kormosi (spitzmausähnlicher Insektenfresser)
    Talpa vallesensis (Maulwurf)

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